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 Scharmützelseewoche 2017 


Neuer 420er Brandenburg Kader zeigt gute Leistung

 

Über Pfingsten fand im Saarower Segler Verein am Werl abermals die seit 1951 traditionelle Pfingstregatta statt.

Traditionell wird diese Regatta in den letzten Jahren immer von den FD Seglern gesegelt, die aber in diesem Jahr aufgrund einer Hochzeit in den eigenen Reihen nicht angetreten sind.

Bei traumhaften Pfingstwetter begann am Samstag pünktlich um 11:00 Uhr die Scharmützelseewoche (Pfingstregatta des SSVaW) mit einem traumhaften Start der 420er Segler. Bei 3 Windstärken und Spitzengeschwindigkeiten von 18 Knoten aus östlichen Richtungen konnte zunächst eine lange und dann eine kurze Wettfahrt durchgeführt werden. Die dritte Wettfahrt konnte noch gut gestartet werden, musste dann aber durch den Wettfahrtleiter Dr. Jörg Binder abgekürzt werden, da zu befürchten war, dass der Wind völlig einschlafen würde. Eine vierte Wettfahrt wurde sodann noch versucht, aber konnte letztlich aufgrund fehlendem Wind nicht durchgeführt werden.

Die fünf ersten Plätze wurden nach dem ersten Wettfahrttag von dem Brandenburgkader, der von Jan Sternberg als Trainer betreut wird, belegt. Erster in der Gesamtwertung wurde Maxime Brevart mit seinem Vorschoter Titus Schildhauer beide von dem Segelverein Potsdamer Adler e.V., gefolgt von Melissa Kleiß vom selben Verein mit dem Vorschoter Jakob Bartels von der Seglervereinigung „Einheit“ Werder 1952 e.V.

Von dem heimischen Revier war leider kein 420er Boot am Start. Im ausrichtenden SSVaW gibt es zwar ein 420er Boot, das jedoch noch sehr neu und daher nicht „Regattabereit“ ist.

Am Sonntag sollte der Wind dann mit 4-5 Bft. aus West blasen und es zwei weitere Wettfahrten bei Regen geben – so zumindest die Theorie und die Wetter Apps. In der Praxis waren 0 Bft. und Dauerregen. Es wurde keine Wettfahrt mehr gesegelt. Der Wind hatte die Apps, die über ihn geschrieben werden, nicht zur Kenntnis genommen oder sie einfach ignoriert. Es blieb daher bei dem Ergebnis des ersten Wettfahrttages.
Der Brandenburgkader konnte aber die Zeit zur Videoauswertung und Theorietraining nutzen.

 


 

Scharmützelseewoche 2016

Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft der Flying Dutchman Jollen

Über Pfingsten fand im Saarower Segler Verein am Werl abermals die seit 1951 traditionelle Pfingstregatta statt. In alten Segelanweisungen taucht die Bootsklasse der Flying Dutchman (FD) 1961 erstmals als eigene Bootsklasse auf.

Viele Boote der FD’s sind in diesem Jahr jedoch zum Steinhuder Meer gefahren, um bei der dortigen Pfingstregatta für die ein Wochenende später stattfindende Weltmeisterschaft zu üben. Die 10 Boote, die jedoch den Weg zum Scharmützelsee gefunden haben, konnten sich glücklich schätzen. Sie hatten bei idealen Windbedingungen die Möglichkeit schon am Samstag drei Wettfahrten und am Sonntag zur Belohnung noch eine Langstrecke zu segeln, während aus Steinhude die Absage der Wettfahrten für diese Tage wegen Starkwind gemeldet wurde.

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Bei traumhaften Pfingstwetter begann am Samstag pünktlich um 11:00 Uhr die Scharmützelseewoche (Pfingstregatta des SSVaW) mit einem traumhaften Start der FD Segler. Bei 4-5 Windstärken und Spitzengeschwindigkeiten von 26 Knoten flogen die Boote förmlich über das Wasser.
Bei der zweiten Wettfahrt hatte der Wind noch etwas in Böen zugelegt und auf West gedreht. Es kam dann zu zwei Kenterungen, wobei den Zweitplatzierten aus der ersten Wettfahrt, FD 219 mit Jörg und Nils Herrmann, der Mast brach und sie von der DLRG abgeborgen werden mussten. Sie konnten leider nicht mehr weiter mitsegeln.
Die dritte Wettfahrt am Samstag ging dann genauso rasant aber ohne Zwischenfälle über die Bühne. Nun führten die Vorjahressieger Peggy und Torsten Bahr mit dem FD 19 die Regatta an.
Am Sonntag wurde dann, wie von den Seglern gewünscht, eine Langstreckenregatta als vierte Wettfahrt gesegelt. Der Wettfahrtleiter Jörg Binder legte nach einer langen Startkreuz bei Dienstorf den Kurs bis zur grünen Fahrwassertonne bei Wendisch-Rietz und dann noch ein Zielkreuz vor Bad Saarow Strand zum Zieleinlauf. Auch diese Strecke bewältigten die Segler bei etwas mehr Wind als am Vortag in einer erstaunlich schnellen Zeit von etwas mehr als einer Stunde. Im Ergebnis wurden die Vorjahressieger dadurch auf den zweiten Platz hinter Dirk Bogumil und Michael Lisken auf FD 199 verwiesen.
Nach der Siegerehrung konnten die Segler dann mit den besten Wünschen für die Weltmeisterschaft an das Steinhuder Meer verabschiedet werden.

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Scharmützelseewoche 2015

Scharmützelsee-Woche des SSVaW – die Traditionsregatta

Über Pfingsten fand im Saarower Segler Verein am Werl abermals die seit 1951 traditionelle Pfingstregatta statt. Die Bootsklasse der 420er Segler war in diesem Jahr nicht vertreten, da parallel die Deutsche Meisterschaft in Ribnitz auf dem Saaler Bodden ausgetragen wurde. Dadurch war das Vereinsgelände frei für die FD Segler aus Sachsen Berlin und Brandenburg, die sich mit 18 Meldungen auf dem Vereinsgelände und dem der SGS einfanden Bei traumhaften Pfingstwetter begann die Regatta am Samstag zunächst mit etwas Verspätung da der Wind auf sich warten ließ. So musste dann die erste Wettfahrt auch durch die Wettfahrtleitung auf dem Wasser abgekürzt werden, da der Wind drohte völlig einzuschlafen. Allen Seglern ist es aber, aufgrund einer aufkommenden Briese, dann doch noch gelungen ins verkürzte Ziel zu segeln. Anschließend kam dann doch noch mit ein paar Wolken der Wind auf, so dass die 18 Boote zwei weitere Wettfahrten bei drei Windstärken durchführen konnten. Am Sonntag sollte der Start um eine Stunde vorgezogen werden, da morgens noch etwas Wind auf dem See zu sehen war, als alle Segler endlich beim Startschiff ankamen, reichte der Wind nach den Segelbestimmungen nicht mehr aus, um einen Start zu versuchen. Das Bemühen der Wettfahrtleitung, den Kurs bei drehendem Wind aktuell zu halten, wurde nicht belohnt. Der Wind reichte weiterhin nicht aus, so dass nach fast zwei Stunden warten auf dem Wasser die Regatta abgebrochen wurde. Die drei Wettfahrten vom Vortag reichten aber aus, um eine Wertung als Ranglistenregatta zu ermöglichen und zum Schluss den neuen und alten Gewinner der Ranglistenregatta der Flying Dutchman Klasse küren zu können. Gewonnen haben Torten und Peggy Bahr vom Yachtclub Berlin-Grünau e.V. vor Ralph Jambor und Moritz Klingenberg von der freien Vereinigung der Touren-Segler Grünau. Ein paar Stunden nachdem alles wieder aufgeräumt war und Segler in Ihre Reviere ins Bundesgebiet zurückfuhren, kam endlich wieder Wind auf.
 

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Scharmützelseewoche 2014

Scharmützelsee-Woche des SSVaW – die Traditionsregatta mit viel Zulauf aber wenig Wind

Über Pfingsten fand im Saarower Segler Verein am Werl die seit 1951 traditionelle Pfingstregatta statt.
Die Zweimann Bootsklassen der 420er und der Flying-Dutchman (FD) finden traditionell seit vielen Jahren den Weg in unseren Verein. Die FD-Klasse meldete mit 18 Booten so vielen wie lange nicht mehr, die 420er Klasse mit auch immerhin 17 Booten füllten den Hof des SSVaW. Pfingstwetter ist Sonne satt, schön warm und nur ein laues Lüftchen. Landratten lieben es – und so hatten viele Brandenburger sicherlich auch schöne Pfingsten 2014.
Für Segler aber geht es nur mit Wind – das Wetter ist zweitrangig und der war rar. Die Segler schafften am Samstag gerade mal eine Wettfahrt, dann ließ der Wind so stark nach, dass die Wettfahrtleitung sich für eine längere Mittagspause an Land entschied, um die Segler nicht der Hitze auf dem Wasser auszusetzten. Ab 15:00 Uhr wurde dann mehrfach versucht den Wind abzupassen und einen Kurs zu legen, was jedoch nicht gelang. Letztendlich musste der Wettfahrtleiter Jörg Binder die Regatta für den Tag beenden. Das anhaltend schöne Pfingstwetter und die Hitzewarnung des Wetterdienstes führten am Sonntag dazu, dass die Segler Baden durften und ansonsten schattige Plätze in dem Verein suchten. Bis zur letzten Startmöglichkeit um 13:00 Uhr war immer noch kein Wind in Sicht war. Es wurde kurzerhand gegrillt und die Segler mit einem Mittagessen versorgt. Die Siegerehrung konnte so sehr früh erfolgen. Den ersten Platz bei den FD Seglern erzielten bei der einen Wettfahrt die Vorjahreszweiten Peggy und Torsten Bahr. Bei den 420er Seglern belegte das Boot mit der Besatzung Clara Emilia Torka und Katharina Weinhold den ersten Platz. Das Team Moritz Rüster und Jan Preibisz holten den dritten Platz für den eigenen Verein des SSVaW und verbesserten sich damit um einen Platz zum Vorjahr. Ein paar Stunden nachdem alles wieder aufgeräumt war und Segler in Ihre Reviere ins Bundesgebiet zurückfuhren, kam endlich wieder Wind auf. Während Petrus es mit uns Menschen zu Pfingsten gut meinte, war Aiolos mit den Seglern verstimmt.
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